Mai 2017 Bookslam in der Klasse 7


Wie präsentiert man ein Buch? Das haben unsere Schüler bereits in der Grundschule gelernt. Viel gibt es dabei zu beachten: Oft werden Autor, Verlag und Seitenzahl genannt. Die Schüler fassen den Inhalt zusammen und berichten, was sie besonders spannend, schön und beeindruckend fanden. Am Ende wird meist noch ein Ausschnitt vorgelesen. So weit, so gut. In der 7. Klasse sollte es dieses Mal anders ablaufen: Den Schülern ging es weniger um die Wiedergabe des Inhalts, sondern darum, Interesse für ein Buch zu wecken. Daher haben sie einen „Bookslam“ veranstaltet (von engl. book ‚Buch‘ und to slam ‚zuschlagen‘): Eine Reihe kurzer, möglichst origineller Buchvorstellungen in Wettbewerbsform. Das Ziel: Das Publikum soll Lust bekommen, das Buch selbst zu lesen. Der Haken dabei: Nicht mehr als drei Minuten stehen zur Verfügung, die Zuhörer zu überzeugen. Dann wird der Vortrag vom Publikum mit Pfeifen oder Hupen unterbrochen. Die Bücher werden von den Schülern selbst ausgewählt. Eine Jury bewertet die Vorstellungen. Wie unsere Schüler diese Aufgabe gemeistert haben, können Sie in unseren drei besten Beiträgen selbst sehen!
Übrigens: Die Methode des Bookslams wurde Ende der neunziger Jahre von Dr. Stephanie Jentgens, Dozentin für Literatur an der Akademie Remscheid in Deutschland entwickelt.

Inga Gordzielik, Deutschlehrerin Klasse 7


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