Die Studienfahrt der 10. und 11. Jahrgangsstufe nach Berlin


Vom 13.05. bis zum 18.05.2018 waren wir, die Klasse 10 und 11, auf Studienfahrt in Berlin. Am Sonntagmorgen fing unsere Reise an. Ein Teil traf sich schon vor 8.00 am Busbahnhof, der Rest schloss sich beim Flughafen in Wien an. Um 11.00 Uhr flogen wir dann gemeinsam los. Vom Flughafen fuhren wir mit Bus und U-Bahn zu unserer Unterkunft "Hostel Metropol" ins Szeneviertel Kreuzberg. Die einen waren fix und fertig und ruhten sich lieber aus, die anderen waren übermotiviert und wollten Berlin schon gleich erkunden. Um 18.00 Uhr trafen wir uns zu einem gemeinsamen Abendessen in einer nicht weit entfernten Pizzeria, wo wir alle auf eine schöne gemeinsame Woche anstießen. Am nächsten Tag ging es schon am frühen Morgen los und wir gingen in das Jüdische Museum, in dem wir die Geschichte der Juden erzählt bekommen haben und sie teilweise auch auf eigene Haut miterleben konnten. Auf dem Weg zur Mittagspause spazierten wir die Friedrichsstraße hoch und wanderten somit vom „Westen“ in den Osten Berlins. Danach ging es auch schon ins zweite Museum: "The Story of Berlin" und anschließend besuchten wir einen Atombunker, der eigentlich völlig unsinnig ist, unter dem Museum in einer Tiefgarage. Auf dem Kudamm nutzten wir auch noch die Zeit, um in all die Geschäfte zu gehen, die es in Bratislava nicht gibt. Am Abend trafen wir uns wieder im Hostel und fuhren zusammen in das 3-stündige Musical "Linie 1" über das verwirrende Leben in West-Berlin der 80er Jahre. Was für ein beeindruckender erster Tag in Berlin!

Am Dienstagmorgen fuhren wir zusammen zum Brandenburger Tor und machten von da aus eine kleine Sightseeing-Tour zu Fuß mit Blick auf Reichstag und Kanzleramt, um zu unserem Schiff zu gelangen, auf welchem wir eine einstündige Spreefahrt in der Sonne genießen konnten. Am Nachmittag hatten wir einen Graffiti-Workshop. Nachdem ein paar Schüler sich verlaufen hatten, weil sie den Zeitplan nicht einhielten, konnte es dann auch mit dem Sprühen losgehen. Jeder hatte sein eigenes Bild, das er kreativ, mit verschiedenen Techniken besprühen konnte. Alle Ergebnisse sahen wie echte Kunstwerke aus! Den Rest des Tages konnten wir dann selber gestalten.

Am Mittwoch fuhren wir morgens nach Potsdam und besuchten das Schloss Cecilienhof und tauchten in die Geschichte des Potsdamer Abkommens ein. Nach einem netten Spaziergang durch den Park durften wir den Rest der Stadt alleine erkunden. Ein paar von uns zog es sogar nach Sanssouci.  An unsrem letzten richtigen Tag fuhren wir zum Konzentrationslager Sachsenhausen in Oranienburg, wobei der Weg vom Bahnhof zur Gedenkstätte schweigend zurückgelegt wurde. Persönlich fand ich es sehr schrecklich und kaum vorstellbar, wie die Inhaftierten dort unter den abscheulichen Umständen leben mussten. Ich glaube, mehreren von uns ist ein paar Mal ein Schauer über den Rücken gelaufen… Den Nachmittag hatten wir frei, um alles sehen zu können, was uns persönlich noch gefehlt hat. Am Abend aßen wir erneut gemeinsam in der Pizzeria zu Abend und genossen die letzten Stunden in Berlin – zumal unser Geburtstagskind Micha den Abend mit „Berlinern“ und Donuts versüßte! Am Freitag ging es früh wieder zum Flughafen und zurück nach Bratislava. 

Insgesamt war es eine tolle Studienfahrt mit viel Programm, aber auch genügend Freizeit. Berlin ist eine große und geschichtlich geprägte Stadt und wir alle sind froh, ein wenig davon erlebt/gesehen zu haben!


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