Zehnjähriges Jubiläum der Deutschen Schule Bratislava

Zehnjähriges Jubiläum der Deutschen Schule Bratislava


Wir würden Ihnen gerne etwas über das Jubiläum der Schule erzählen. Und mit uns die Schüler, die Lehrer, die Eltern und alle die sich versammelt hatten um den 10. Geburtstag der „Deutschen Schule Bratislava“ zu feiern. Es war ein Geburtstag, der für jeden etwas zu bieten hatte, ob es nun das „gute Essen“ war, die gute Organisation, oder aber die teilweise sehr unerwarteten Darbietungen.
Es ist nicht leicht Schüler dazu zu animieren, ihren freien Samstag der Schule zu opfern. Jener Institution, die ihnen fünf Tage die Woche höchste Konzentration und Leistung abfordert. Doch trotzdem kamen sie und taten ihre Dienste, und hatten entgegen der Erwartungen vieler sogar Spaß. Ob sie nun Lose verkauften, die Leute auf der großen Bühne unterhielten oder aber die Gäste interviewten, sie alle trugen ihren Teil zum Gelingen des Festes bei.

Doch nicht nur die Schüler, sondern auch die Lehrer waren engagiert. Niemand hatte so etwas von den Lehrern erwartet, aber sie haben getanzt. Sie haben tatsächlich getanzt. Das ist so ziemlich das Beste was es für einen Schüler geben kann. Seine oft strengen und unsportlichen Lehrer tanzen zu sehen. Dieser auf den ersten Blick paradox erscheinende Umstand tat dem Tanz und seinem Unterhaltungswert keinerlei Abbruch. Und alleine dieser Tanz entschädigte die Schüler für den bereits verloren geglaubten Samstag.
Doch nun wollen wir Ihnen etwas mehr über das eigentliche Fest erzählen, auch wenn wir das Zweitbeste bereits verraten haben.

Ein zentraler Punkt des ganzen Menschlichen Lebens ist das, so witzig es auch klingen mag, das Essen. Wenn möglich so viel und so lecker wie es geht. Hier muss man sagen, dass das Organisationsteam mehr als perfekte Arbeit geleistet hat. - Um es mit den Worten eines Gastes auszudrücken: „Essen? Sehr gut“. Hier können wir dem Gast nur zustimmen.

Wer bei den Proben dabei war und allgemein etwas von der Vorbereitung auf die Feier mitbekommen hat, sah bereits den Untergang nahen. Doch wer auch immer so dachte, musste sich an jenem Tag eines Besseren belehren lassen. Es war für alles gesorgt worden. Das bereits erwähnte Essen, die Bühnenshows, die Versteigerung - und, kurz gesagt, der Plan, von dessen Existenz während der Vorbereitung nicht viel zu sehen war, ging an jenem Tag voll und ganz auf.

Doch nicht nur für das leibliche Wohl wurde gesorgt, sondern auch für Unterhaltung (obwohl für viele schmackhaftes Essen schon Unterhaltung genug ist). Die Workshops gaben den Gästen unter anderem die Möglichkeit sich genauer mit der Entstehung des Tanzes zum Lied „Fireball“, (selbstverständlich auch Teil des Programms), zu beschäftigen. Des Weiteren hatte man einen Workshop mit Gesichtsbemalung aufstellen lassen. - Die vielen freilaufenden Tiger und tieffliegenden Feen zeugten von großem Interesse auch seitens der kleinen Gäste.
Ein weiterer Workshop befasste sich mit slowakischen Volkstänzen. Und was ist für eine Begegnungsschule besser als ein interkultureller Austausch auf Grundlage der jeweiligen Traditionen? Natürlich sollte man auf keinen Fall das auf der Bühne dargebotene Programm - bestehend aus dem Lehrertanz; dem Tanz um das Lied „Fireball“; dem Musical „Kunterbunt“; sowie dem Lied „Auf Uns“ - vernachlässigen. Doch nun kommen wir zum eigentlichen Höhepunkt des Festes, denn wie angekündigt war der Lehrertanz ja nur das Zweitbeste an jenem Tag. Das Beste aber waren die Torten. Sie wurden am Ende des Lehrertanzes mit gebührendem Respekt präsentiert und anschließend von allen Gästen mit großer Freude gegessen. Ob man nun zwei, drei oder vier Stücke hatte war egal, denn man konnte von der Torte ebenso wenig genug bekommen wie von diesem gelungenen und wahrlich würdigen zehnten Geburtstag.

Sara Sluszniak, Verena Hohenwarter, Domenic Heinrich




























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